Rechenschwäche und Dyskalkulie

 
 

Welche Anzeichen gibt es?

Ihr Kind hat hauptsächlich in Mathe Schwierigkeiten, in anderen Fächern ist es aber gut.

Aufgaben werden nur mühsam, sehr langsam oder widerwillig gemacht. Zahlen können nicht nach Größe sortiert werden, es fehlt ein Zahlenraumverständnis. Sie werden in der Reihenfolge der Sprechweise geschrieben (56 wird zu 65). Das Kind zählt mit den Fingern mit. Es wird unruhig, unaufmerksam beim Rechnen, kann aber mit Hingabe spielen. Fehlerhafte Rechenstrategien werden sichtbar(15-7=12). Sachaufgaben, Aufgaben mit Mengen, Größen oder geometrischen Figuren gelingen nicht...

 
 

 
 

Was ist Dyskalkulie?

Dyskalkulie ist eine spezifische Problematik normal intelligenter Kinder beim Rechnen, ohne dass dafür eine äußere Ursache erkennbar ist. Dyskalkulie ist gar nicht so selten, in jeder Schulklasse sitzen statistisch gesehen 1 - 2 dyskalkule Kinder. Rechenschwäche ist die Folge ANDERER Sinneswahrnehmungen.Wissenschaftliche Forschungen haben gezeigt, dass deren Ursache meist in einer Vererbung oder in der Entstehung im Umkreis von Schwangerschaft und Geburt zu finden ist.

Diese Sinneswahrnehmungen führen beim Rechnen zu Wahrnehmungsfehlern und Unaufmerksamkeit.

Eltern oder Lehrer trifft keine Schuld an der Dyskalkulie des Kindes.

 
 

Was ist Rechenschwäche?

Im Gegensatz zur Dyskalkulie ist die Rechenschwäche durch äußere Ursachen (Schulwechsel, Lehrerwechsel, längere Fehlzeiten in der Schule...) erworben.
Entspannt sich die Situation für das Kind wieder, verschwindet dieses Problem bei gleichzeitig vermehrtem Üben allmählich. Wissenslücken sind hier auszugleichen.

 
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